P1 Ein unerwartetes PhÀnomen an Solarfiltern - Landessieger

Wenn man die Sonne fĂŒr einen lĂ€ngeren Zeitraum beobachten möchte, ist es unbedingt erforderlich, das Auge vor der Sonnenstrahlung zu schĂŒtzen. FĂŒr Teleskope gibt es deshalb spezielle Solarfilter zu kaufen, die durchkommendes Licht so weit abschwĂ€chen, dass es fĂŒr den Menschen nicht mehr schĂ€dlich ist. Ich habe in meinen Experimenten verschiedene Aspekte von Solarfilterfolie untersucht: ZunĂ€chst habe ich die Transmissionsrate ermittelt, also den prozentualen Anteil des Lichts, der durch die Folie gelassen wird. Dabei ist mir aufgefallen, dass im Spektrum des transmittierten Lichtes sehr deutliche „Peaks“ sichtbar sind. Mithilfe einer erfolgreichen Modellierung und Experimenten konnte ich den wahrscheinlichen Ursprung dieses PhĂ€nomens ermitteln.

 


Sebastian Hendel
Johanneum LĂŒneburg

P2 Das Kundtsche Rohr - 3. Platz

Mit dem Nachbau des Kundtschen Rohres wollte ich einen Versuch nachstellen, der in der Physik eine wichtige Bedeutung hatte. Mit diesem Rohr lassen sich stehende Wellen visualisieren. Jeder ist in der Lage, dieses auszuprobieren. Physikalisch Interessierte können dadurch auch die Theorie und Formeln nachvollziehen. Besonders spannend finde ich die aus den Ergebnissen mögliche Berechnung der Schallgeschwindigkeit. Diese möchte ich in meinen Versuchsreihen und durch die Herleitung der entsprechenden Formeln exakt berechnen. Das Rohr sollte mir also möglichst genaue Messdaten liefern.

 


Geert Petrin
Graf-Anton-GĂŒnther-Schule, Oldenburg

P3 Das Rasterkraftmikroskop: Wie effektiv sind selbsthergestellte Cantilever? - 2. Platz

Die Material- und insbesondere die OberflĂ€chenwissenschaften haben in der heutigen Welt eine wichtige Position eingenommen. Eine große Rolle bei der Untersuchung der OberflĂ€chenstruktur spielt dabei das Rasterkraftmikroskop, englisch Atomic Force Microskopy (AFM). Unsere Schule besitzt ein eigenes SchĂŒler-AFM, mit dem wir regelmĂ€ĂŸig Messungen durchfĂŒhren, um die Struktur unserer Proben auszuwerten. Daher kann ich aus eigener Erfahrung bestĂ€tigen, dass der Verschleiß der Federbalken (englisch Cantilever) hoch ist und sie regelmĂ€ĂŸig von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) ausgetauscht werden mĂŒssen. Aus diesem Grund möchte ich versuchen, eigene Cantilever mittels einer Elektrolyse herzustellen und sie, falls sie effizient sind, fĂŒr Messungen benutzen. Dabei werde ich den Einfluss verschiedener Materialien und Elektrolytlösungen untersuchen, um anschließend die Effizienz der hergestellten Cantilever -anhand von Messungen einer normierten Probe- zu bewerten.


Louisa Schmidtke
Hoffmann-von-Fallersleben-Schule, Braunschweig

 

2018