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G1 Urknallbeobachtung

Wir beobachten den Urknall, das heißt, wir bestimmen das Weltalter. Dazu wenden wir drei Verfahren an. Die erste Methode beruht auf dem Hubble-Gesetz, wobei wir die Rotverschiebung herausfinden, indem wir die Spektren der Galaxien von unserer Schulsternwarte aus aufzeichnen und analysieren. Die zweite Methode beruht auf dem Vergleich von Aufnahmen entfernter Galaxien, die wir mit unserem kleinen 11“ Teleskop aufgenommen haben und solchen, die das Hubble-Space-Teleskop aufgezeichnet hat. Bei der dritten Methode bestimmen wir die Entfernung einer Galaxie mithilfe einer Supernova, die wir von unserer Schulsternwarte aus aufgenommen haben. Dazu vergleichen wir die von uns aufgezeichnete Helligkeit einer entfernten Galaxie mit und ohne Supernova.

 


Lennert Sprenger, Ben Joshua Helmcke und Paul Br√ľning
Athenaeum Stade

G2 So verändern Städte das Wetter - 3. Platz

Wie ver√§ndert sich bei Westwind das Wetter √∂stlich einer Stadt? Werden St√ľrme und Orkane durch die Stadt abgeschw√§cht? Hat der Wind Einfluss auf urbane Hitzeinseln? Oder regnet es vor St√§dten mehr, als hinter den St√§dten, wenn Regenwolken √ľber die Stadt ziehen? Ich m√∂chte die Archiv-Daten der Wetterstationen des Vereins Klimabotschafter und die Wetterdaten der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes in Hamburg und Umland nach verschiedenen Parametern untersuchen. Abh√§ngig von der Windrichtung und der Windgeschwindigkeit m√∂chte ich vor, in und hinter der Stadt geeignete meteorologische Parameter vergleichen. Anhand meiner Ergebnisse k√∂nnten z.B. Versicherungen ihre Beitr√§ge f√ľr Unwettersch√§den besser anpassen oder Energiekonzerne die Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen in Stadtn√§he besser beurteilen.

 


Jannis Ehlert
Gymnasium am Kattenberge Buchholz

G3 Untersuchung der dynamischen Stabilität offener Sternhaufen - Landessieger

Basierend auf der Implementierung eines Algorithmus zur zeitlichen Simulation der Dynamik offener Sternhaufen mittels Distributed-Computing f√ľhrte ich eine systematische Analyse der Stabilit√§tskriterien solcher Haufen mit dem Ziel durch, Startparameter zu finden, welche zu m√∂glichst stabilen Sternhaufen f√ľhren. Au√üerdem untersuche ich die m√∂glichen Gr√ľnde eines Kernkollapses.
Meine Ergebnisse √ľberpr√ľfte ich daraufhin anhand g√§ngiger Theorien. Es zeigte sich eine im Allgemeinen gute √úbereinstimmung mit meinen Simulationen, wobei eine Ber√ľcksichtigung des allgemeinen Gravitationsfeldes der Milchstra√üe ein n√§chster Schritt in meinen Untersuchungen sein soll.

 


Dennis Kobert
Josephinum Hildesheim

G4 Eine Forschungsmission in der Stratosphäre - 2. Platz

Im Rahmen unseres Projektes ‚ÄěStrato-Fische‚Äú lie√üen wir im August 2017 einen Wetterballon von Wilhelmshaven aus √ľber 25 Kilometer hoch in die Stratosph√§re steigen. W√§hrend des Fluges speicherten die Sensoren unserer selbst entwickelten Sonde verschiedene Umweltdaten: Neben ‚ÄěKlassikern‚Äú wie Temperatur oder Druck haben wir insbesondere die Radioaktivit√§t in Abh√§ngigkeit der H√∂he gemessen. Nach der erfolgreichen Bergung unserer per Fallschirm zur Erde zur√ľckgekehrten Nutzlast werteten wir die w√§hrend der Mission aufgenommenen Daten aus, um verschiedene Eigenschaften der Atmosph√§re nachzuweisen. Nachdem wir zun√§chst eine eigene, optimale H√∂henformel entwickelten, konnten wir so zum Beispiel ein verbessertes Modell f√ľr die h√∂henbedingte Temperaturabnahme aufstellen und interessante Aspekte der kosmischen Strahlung beobachten.

 


Simon Ortgies, Johannes Möller und Kristof Remmers
Cäcilienschule Wilhelmshaven

 

2018