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G1 Untersuchung des Radongehalts in öffentlichen und privaten Gebäuden

Katharina Haupt,

Gymnasium am Kattenberge, Buchholz


In meinem Projekt wird die Radonbelastung innerhalb der Stadt Buchholz i.d.N. gemessen. Radon ist ein radioaktives Gas, welches ein nat√ľrliches Zerfallsprodukt von Uran-238 ist. J√§hrlich sterben etwa 1900 Menschen an Lungenkrebs infolge von Radon. Damit ist es die zweitwichtigste Ursache f√ľr die Entstehung von Lungenkrebs in Deutschland.
Aktuell wird die 2013/59/Euratom Richtlinie umgesetzt, in deren Rahmen √ľber geeignete Grenzwerte von 100 oder 300 Bq/m¬≥ f√ľr Radonschutzgebiete diskutiert wird. W√ľrde dieser Grenzwert 100 Bq/m¬≥ betragen, k√∂nnten 300 Todesf√§lle j√§hrlich verhindert werden.
F√ľr meine Arbeit werden √ľber die Stadt verteilt vier Messungen in privaten und √∂ffentlichen Geb√§uden durchgef√ľhrt. An jedem Messpunkt wird eine Kurzzeitmessung und eine Langzeitmessung durchgef√ľhrt.
Die Ergebnisse belegen, dass deutlich höhere Radonkonzentrationen als vermutet in den untersuchten Räumen auftreten können und dass die Belastung stark mit dem Aufbau des Untergrundes sowie den Wetterverhältnissen zusammenhängt. Zusätzlich konnte gezeigt werden, dass schon durch einfachste Mittel die Radonkonzentrationen stark verringert werden kann.

G2 Nachweis eines interstellaren Mediums - Landessieger

Philip Held und Andreas Schröter,

Josephinum Hildesheim


Wenn ein interstellares Medium in Form von Gas und Staub existiert, dann absorbiert es Licht. Wir haben diese Absorption mit einer eigens entwickelten Methode nachgewiesen. Die Auswertung der selbst aufgenommenen Bilder von offenen Sternhaufen ergab, dass das Licht eines Sternhaufens um so mehr abgeschwächt wird, je weiter er von der Erde entfernt ist.
Diese Abschwächung ist die Folge der Absorption des Lichtes durch ein interstellares Medium, dessen Nachweis wir somit erbracht haben.

G3 Vom Moorsee zum vergessenen Niedermoor - 3. Platz

Lasse Riegel und Malte Hemmieoltmanns
Gymnasium Westerstede Europaschule


An der Grenze zwischen den Landkreisen Friesland und Ammerland liegt ein St√ľck √Ėdland zwischen Ackerfl√§chen. Auf Landkarten wird dieses √Ėdland als Baasenmeer bezeichnet. Aber schon auf der Preu√üischen Landnahme (genaue Karte von 1900) wird dieser Bereich als Sumpf - bzw. √Ėdland bezeichnet.
Erst in der alten Vogteikarte von 1798 findet man an dieser Stelle einen See mit dem Namen Baasenmeer.
Wir haben uns bei einem Heimatforscher und bei einem Naturschutzbeauftragten nach diesem See erkundigt, aber beide sagten, dar√ľber ist wenig bekannt, das war schon immer versumpft.
Wir haben uns dieses Gebiet genauer angesehen und mit einem Erdbohrer an mehreren Stellen in die Tiefe gebohrt. Wir fanden nur Niedermoortorf und der Torf ging so tief hinab, dass wir bisher noch keinen ausreichend langen Bohrer fanden.
Aber wir haben das √Ėdland schon genau vermessen und halten ihn f√ľr einen verlandeten See. Aber warum ist dieser See bzw. das heutige Niedermoor so tief? Das wollten wir herausfinden!

G4 Landunter in Miami Beach?! - 2. Platz

Jacqueline Thamm,

Gymnasium Bad Nenndorf


Bekanntlich liegt Miami Beach durchschnittlich nur knapp √ľber dem Meeresspiegel. Durch den stetigen Anstieg dessen (Klimawandel) und durch den besonderen geologischen Untergrund Miami Beachs (‚ÄěMiami-Kalkstein‚Äú) droht die Stadt in den n√§chsten Jahrzehnten immer mehr √ľberflutet zu werden. Folglich werden immer weitere Stadtteile verloren gehen.
In meinem Projekt habe ich mir H√∂hendaten von Miami Beach besorgt und diese so weit aufbereitet, dass ich realistische ‚ÄěRestland‚Äú-Karten - nach den bekannten Anstiegsszenarien - zeichnen konnte. An diesen Karten kann man nun sehr deutlich ablesen, welche Stra√üenz√ľge, Geb√§ude und Pl√§tze konkret betroffen sein werden.
Mein Ziel ist es nun, aus diesen Karten Schl√ľsse zu ziehen, inwieweit man Menschen vor Ort umsiedeln kann. Au√üerdem m√∂chte ich versuchen einzusch√§tzen, ob √ľberhaupt Hoffnung besteht, und letztlich herauszufinden, wie hoch der Schaden sein wird.

 

2018