B1 Mikroplastik im √Ėkosystem Nordsee

Alex Siekmann

Gymnasium Eversten, Oldenburg

Die Kontamination der Nordsee mit Mikroplastik wurde untersucht. Dazu wurden Sedimentproben,die in Wilhelmshaven entnommen wurden, mithilfe eines Dichtetrennverfahrensuntersucht. Die Partikel, die auf der verwendeten Saccharosel√∂sung schwammen, wurdenstichprobenweise mikroskopiert. Dabei dominierten bunte Fasern die Funde, jedoch wurdensie aufgrund einer nachgewiesenen nachtr√§glichen Kontamination bei der Auswertungvernachl√§ssigt. Insgesamt wurden in zwei Durchg√§ngen 6 potenzielle Mikroplastikpartikelentdeckt, die hochgerechnet auf eine Kontamination von 133 Partikeln pro Kilogramm Sandhinweisen.Damit wurde eine vergleichsweise hohe Konzentration in dem industriell stark genutztenWasser gezeigt.Zus√§tzlich wurden die Auswirkungen dieser hohen Mikroplastikkonzentration auf das √Ėkosystemdiskutiert. Es wurden viele negative Auswirkungen deutlich, die von einer reduziertenFotosyntheseaktivit√§t bei Pflanzen bis zu einer schlechten k√∂rperlichen Verfassungbei Fischen reichen.

B2 Welcher Sinn gibt den Ton an?

Hanka Sacirovic und Alessandra Mercorelli

Gymnasium Johanneum L√ľneburg

In unserem Projekt haben wir die Beeinflussbarkeit des motorischen Ged√§chtnisses untersucht, indem die Bedeutung bestimmter Wahrnehmungskan√§le beim Erlernen von Musikst√ľckengetestet wurde. Dabei haben wir einen vergleichbaren Versuchsablauf f√ľr eine gro√üe Probandengruppe erstellt, in welchem jeder Proband eine Phrase zweier St√ľcke jeweils √ľber einen anderen Wahrnehmungskanal erlernen musste .Bei der Auswertung konzentrierten wir uns darauf, welche Sinne nach einer √úbungsphase und anschlie√üender Woche Pause die Wiedergabe der Musikst√ľcke am meistenbeg√ľnstigten. Dieses soll einen Beitrag zum Verst√§ndnis des Lernens liefern.

B3 Zytotoxizität nanopartikelhaltiger Sonnencremes

Elisa Kuhnt

Campe-Gymnasium Holzminden

Nanopartikel sind mittlerweile in viele Bereiche unseres t√§glichen Lebens vorgedrungen. So sch√ľtzen wir unsere Haut vor den sch√§dlichen UV-Strahlen der Sonne im Sommerganz selbstverst√§ndlich mit Sonnencreme. Allerdings wissen die wenigsten, dass sehr viele Sonnencremes Nanopartikel enthalten. Es ist bekannt, dass Nanopartikel toxisch auf Bakterien wirken. Da kommt schnell die Frage auf, ob Nanopartikel auch f√ľr den Menschen giftig sein k√∂nnten. Um erste Schl√ľsse auf eine m√∂gliche Toxizit√§t ziehen zu k√∂nnen, habe ich die Zytotoxizit√§t von verschiedenen Nanopartikeln untersucht. Der Schwerpunkt lag dabei auf Titandioxid-Nanopartikeln, welche ich aus verschiedenen Sonnencremes extrahiert habe. Zum Vergleich untersuchte ich die zytotoxische Wirkung vonanderen metallischen Nanopartikeln, mit denen man im t√§glichen Leben in Ber√ľhrung kommen k√∂nnte. Damit ich ein differenziertes Fazit ziehen konnte, habe ich die Versuche mit drei unterschiedlichen S√§ugetier-Zelllinien durchgef√ľhrt.

 

2019