T1 Wasserstoff als umweltfreundlicher Energielieferant

Was ist wunderschön, vielfĂ€ltig und höchst gefĂ€hrdet? Genau, unsere Umwelt! Durch den Klimawandel werden die Ökosysteme auf der Erde in ihrer Existenz bedroht. Einer der Hauptverursacher sind die Abgase aus konventionellen Verbrennungsmotoren. Eine Alternative zu diesen ist der Wasserstoffverbrennungsmotor, der nur Wasserdampf ausstĂ¶ĂŸt. Solche Motoren wurden zwar unter anderem bereits von BMW gebaut, sind daher keine Neuheit, aber trotzdem interessiert uns die Konzeption eines solchen Motors von Grund auf. Daher möchten wir einen eigenen Wasserstoffverbrennungsmotor mit möglichst einfachen Mitteln selbst bauen. NatĂŒrlich wird unser Motor nicht die Anforderungen eines Automotors erfĂŒllen, kann aber die chemischen GrundsĂ€tze eines Wasserstoffverbrennungsmotors veranschaulichen.

 


Chiara Brede und Jonas WĂŒbbenhorst
Gymnasium Bleckede

T2 Bau eines Straßendruckers nach dem Prinzip eines Tintenstrahldruckers

Das Ziel dieses Projektes ist es, ein Drucksystem zu konstruieren, welches in der Lage ist, verschiedene Texte lesbar und wiederholbar auf einen Untergrund zu drucken. Dazu werden Magnetventile angesteuert, die zeitlich getaktet kleine Wassermengen auf den Boden sprĂŒhen.
Ferner soll dieses Drucksystem in der Lage sein, seine Druckgeschwindigkeit stufenlos seiner aktuellen Geschwindigkeit anzupassen, was als Erweiterung dieses Projektes geplant ist. Die Ansteuerung der acht Magnetventile funktioniert mithilfe eines programmierbaren Controllers. Die Geschwindigkeitsmessung erfolgt mit einem Magnetfeldsensor, welcher die Drehgeschwindigkeit der RĂ€der kontinuierlich misst, auswertet und mithilfe von fĂŒnf LEDs ein optisches Feedback ĂŒber die Geschwindigkeit des Drucksystems und ĂŒber die Lesbarkeit des Textes gibt. Die Hauptherausforderung des Projektes liegt darin, Hardware, Software und Mechanik aufeinander abzustimmen.

 


Philip Pohl, Tobias Schlicht und Julius Weihe
Christian-Gymnasium Hermannsburg

T3 Ausbau und Optimierung eines selbst entwickelten AFM-Modells - 3. Platz

Das Projekt baut auf einem Rasterkraftmikroskop-Modell auf, welches ich fĂŒr meine Facharbeit entwickelt habe. Das Atomic Force Microscope (AFM) Modell basiert auf dem Prinzip eines AFM und scannt eigenstĂ€ndig eine ProbenoberflĂ€che, die dann in der dazugehörigen selbst entwickelten Software dargestellt wird. In diesem Projekt geht es um die systematische Verbesserung und den Ausbau der Messeinrichtung des AFM-Modells. Der Schwerpunkt der Optimierung liegt dabei in der Verbesserung der optischen Sensoren und in der Weiterentwicklung der Datenauswertung in der Software. Es werdenVerbesserungen entwickelt, die dann fĂŒr das vorhandene Modell angewandt und durch Messungen gezeigt werden.

 


Nico Paradies
Altes Gymnasium Oldenburg

T4 MSHealth - Entwicklung einer Smartphone-App zur Therapiebegleitung von MS-Patientinnen und -Patienten - Landessieger InterdisziplinÀr

In Rahmen des Projektes MSHealth entwickeln, erproben und evaluieren wir den Prototypen einer martphone-App, in dem Diagnoseverfahren von an Multipler Skleroseerkrankten Personen selbst durchfĂŒhrbar sind. Beispiele sind die Messung der GehfĂ€higkeit und Bewegungskoordination der oberen ExtremitĂ€ten, die Erfragung von SelbsteinschĂ€tzungen oder auch die KognitionsfĂ€higkeit. Die Beschreibung der AusprĂ€gungen der Symptome ermöglicht eine individuelle Beschreibung der Schwere der MS-Erkrankung. Zur Bewertung einer Therapie sind messbare VerĂ€nderungen in der Symptomatik wichtige Hinweise auf den Verlauf der Erkrankung und auch auf die Wirksamkeit eines Therapieansatzes. Die Messdaten sollen eine engmaschigere Therapie und Therapiebeurteilung ermöglichen.

 


Tim-Lorenz Depping und Lilian Jasmina Rieke
Gymnasium Papenburg

T5 Automatisierter Fahrtrichtungsanzeiger fĂŒr FahrrĂ€der mit Bremslichtfunktion - Landessieger

Ziel meines Jugend-forscht-Projektes war es, einen automatischen Fahrtrichtungsanzeiger mit Bremslichtfunktion fĂŒr FahrrĂ€der zu entwickeln, um die Sicherheit von Fahrradfahrern im Straßenverkehr zu erhöhen. Eine Kurvenfahrt sollte ĂŒber den Lenkausschlag sowie ĂŒber die Neigung des Fahrrades erkannt werden und eine Bremsung mithilfe eines Beschleunigungssensors in Fahrtrichtung. Die erhobenen Versuchsreihen ergaben, dass eine Kurvenfahrt nur ĂŒber den Lenkausschlag identifiziert werden kann. Eine Bremsung liegt vor, wenn die Beschleunigung ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum negativ ist. Im fertigen Endprodukt werden Kurvenfahrten und Ausweichmanöver erkannt und ĂŒber einen blinkenden LED-Streifen angezeigt, der gleichzeitig als RĂŒcklicht verwendet wird und wĂ€hrend einer Bremsung hellrot aufleuchtet.

 


Piet Kansteiner
Albert-Einstein-Gesamtschule Laatzen

T6 Sicherer im Straßenverkehr mittels intelligenter Bekleidung - 2. Platz

Fahrradfahrer sind im Straßenverkehr sehr gefĂ€hrdet, da sie keine Möglichkeit haben, ihre Fahrmanöver auffĂ€llig zu signalisieren. In unserem Projekt streben wir eine Technik an, welche dem Fahrradfahrer die Signaleigenschaften eines Autos verleihen soll. Um dies umzusetzen, informierten wir uns ĂŒber mögliche Technologien, diese setzten wir anschließend mithilfe eines Prototyps um. Als nĂ€chstes programmierten wir einen Quellcode, welcher Fahrmanöver automatisch erkennen soll. So gelang es uns, eine Fahrradjacke mit einem intelligenten System auszustatten, welches die Gefahren eines Fahrradfahrers im Straßenverkehr verringert. ZusĂ€tzlich werden bei einem Unfall mittels einer Textnachricht Koordinaten versendet, die fĂŒr eine schnelle Auffindung und Hilfeleistung sorgen.

 


Tim Rennebach und Felizia RĂ€ke
Siemens AG, Braunschweig

 

2018