B1 Auswirkungen von Effektiven Mikroorganismen auf das Wachstum von Nutzpflanzen

Alexander Basenius und Timo Vähning
Gymnasium Marianum Meppen


Nachdem wir vor einiger Zeit die Diskussion √ľber Effektive Mikroorganismen (EM) in Internetforen und auf YouTube verfolgten, stellten wir uns die Frage ob die Angaben der Firma EMIKO¬ģ korrekt sind.
Nach einigen Recherchen stellten wir fest, dass die Wirkung der EM auf Pflanzen nicht eindeutig belegt ist. Wenn die EM wirklich einen Nutzen h√§tten, w√§re der wirtschaftliche Nutzen enorm. Durch die Verbesserung der Bodeneigenschaften lie√üe sich der Ertrag deutlich erh√∂hen und vorher nicht landwirtschaftlich nutzbare Fl√§chen kultivieren. Der Einfluss auf die biotischen und abiotischen Faktoren war unklar, weshalb wir uns mit einer in unserer Region ans√§ssigen Firma (Klasmann-Deilmann¬ģ) in Kontakt setzten. In einem eigens zur Verf√ľgung gestellten Gew√§chshaus mit k√ľnstlicher Beleuchtung und Beheizung konnten wir nun unsere Pflanzen (√ľber 200) heranziehen. So war uns ein Arbeiten im Herbst und Winter m√∂glich, so dass wir nun wesentliche Faktoren bei Nutzpflanzen wie Paprika und Basilikum untersuchen k√∂nnen.

B2 Experimentelle Untersuchung zur antibakteriellen Wirkung von Tees auf grampositive und gramnegative Bakterien - Landessieger

Katharina Gellrich,

Schillerschule Hannover

Allein in Europa sterben j√§hrlich 25.000 Patienten aufgrund von Antibiotikaresis-tenzen. Vor diesem Hintergrund wird es zunehmend dringlicher, eine ersetzende oder erg√§nzende Alternative zum Antibiotikaeinsatz f√ľr die Human- und Veterin√§rmedizin zu finden.
Im Rahmen dieses experimentellen Projektes wurde die konzentrationsabh√§ngige Bakterient√∂tende oder -hemmende Wirkung von Kretischem-Zistrosen-Tee, Salbei-Tee und Gr√ľnem Tee mit Hilfe eines Hemmhoftestes auf zwei Bakterien-st√§mme (grampositiv und gramnegativ) quantitativ untersucht:
Kretischer-Zistrosen-Tee und Gr√ľner Tee zeigten eine effektive Bakterienhemmende Wirkung, die mit abnehmender Konzentration kleiner wurde; Bakterien der normalen Darmflora blieben unbeeintr√§chtigt.
Die Resultate ermutigen, Heilpflanzen und deren Wirkstoffe auf ihren antibakteriellen Effekt zu untersuchen und sie therapeutisch einzusetzen.

B3 Wirksamkeit und Effizienz eines selbsthergestellten Walnuss-M√ľcken- schutzmittels - 2. Platz

Maya Leu und Heidelinde Fachmann,

Gymnasium Bleckede


Ist ein M√ľckenschutzmittel, das aus dem Extrakt der Bl√§tter des Walnussbaumes hergestellt wird, wirksam und effizient?
Zur Beantwortung dieser Frage wird gez√§hlt, wie viele M√ľcken sich an der Wand einer Box aufhalten. Anschlie√üend wird die Wand mit dem Walnuss-M√ľckenschutzmittel eingespr√ľht, eine zweite mit Autan. Die Anzahl der M√ľcken wird wieder protokolliert. Das gesamte Experiment wird mehrmals wiederholt.
Das Walnuss-M√ľckenschutzmittel ist wirksam, jedoch weniger effizient als Autan. Au√üerdem bleibt offen, ob es die M√ľcken auch davon abh√§lt, einen Menschen zu stechen. Deshalb, und wegen der h√∂heren Effizienz, ist Autan besser geeignet.

B4 45 Jahre NSG Fintlandsmoor - eine Bestandsaufnahme! - 3. Platz

Ole Riegel
Gymnasium Westerstede Europaschule


Nicht weit von meinem Wohnort liegt das √§lteste Moornaturschutzgebiet der Stadt Westerstede - das NSG Fintlandsmoor. Es wurde vor gut 45 Jahren eingerichtet, wobei dieser Rest des ehemals viel gr√∂√üeren Moores durch Wiedervern√§ssung revitalisiert werden sollte. Zwar funktionierte die Wiedervern√§ssung durch Verschluss und teilweiser Umleitung der Entw√§sserungsk√§nale/-gr√§ben, aber es entstanden nur ‚Äěschwarze Seen‚Äú.
Durch Erkunden, Dokumentation und durch Bestandsaufnahmen habe ich versucht, Gebiete mit hochmoortypischen Pflanzengesellschaften zu finden, um Aussagen √ľber den Erfolg der Renaturierung machen zu k√∂nnen.
Wasser im Moor ist die wichtigste Vorausetzung f√ľr eine Revitalisierung, deshalb habe ich an verschiedenen Stellen selbst konstruierte Pegelrohre in den Torf getrieben und so √ľber zwei Jahre die Wasserbewegungen im Torf in Abh√§ngigkeit von der Jahreszeit und den Niederschl√§gen gemessen. Die Torfoberfl√§che sollte immer feucht bleiben, aber nicht geflutet sein.

 

2018