C1 Unterschiede der Trinkwasserqualität anhand der Wasserhärte und des Halogenidgehalts

Julia Kapeluch

Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim

Mir fiel ein wesentlicher Geschmacksunterschied zwischen Trinkwasser in Hildesheim und Bockenem auf. Daraus entwickelte sich folgende Fragestellung: Hat das Trinkwasser im Landkreis Hildesheim Qualit√§tsunterschiede, trotz gleicher Ursprungsquelle? Diese Unterschiede k√∂nnten vom unterschiedlichem Ionengehalt verursacht werden. Aufgrund meiner Vermutung, dass die Unterschiede auf Wasserbeimengung oder Aufbereitungsmethoden beruhen, werde ich die Wasserh√§rte komplextrisch bestimmen und die Proben auf Chloride sowie andere Halogenide untersuchen. Die daraus resultierenden Ergebnisse sollen im Anschluss mit den zuvor gesammelten Herkunftsinformationen verglichen und Schl√ľsse √ľber die Ursache des unterschiedlichen Ionengehalts gezogen werden.

C2 - 2.Platz - Untersuchung eines neuen Akku-Systems

Marvin Lenjer

Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Osnabr√ľck

Mit dem Ziel, eine leistungsf√§hige, ungiftige und g√ľnstige Alternative zu herk√∂mmlichen Blei- oder Lithium-Ionen-Akkumulatoren zu finden, habe ich in dieser Arbeit verschiedene Kombinationen von Elektrolyten hinsichtlich ihrer F√§higkeit, Strom zu speichern, getestet. Mein Ergebnis ist eine Kombination aus Eisenchlorid- und Natriumsulfat-L√∂sung, die ich zu einem Prototyp weiterentwickelt habe. Dieser besteht aus drei Kammern, die durch bestimmte Mem-branen getrennt sind und aus zwei Graphitelektroden. So wird die Zelle m√∂glichst widerstandsarm und effizient. Damit lassen sich kurzzeitig eine Spannung von gut 1,6 Volt und eine Leistung von 10 mW erreichen. Beides f√§llt jedoch ziemlich schnell ab. Hier besteht also noch Optimierungsbedarf.

C3 - Landessieger - Verbesserung der Abbaubarkeit von Kunststoffen durch Zuschlagsstoffe

Tizian Lorenzen

Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymansium Hannover

Kunststoffe sind Segen und Fluch der Menschheit zugleich, auf der einen Seite sind sie unersetzbare und vielseitige Werkstoffe. Auf der anderen werden sie unsere Welt f√ľr Generationen verschmutzen, weil sie kaum abbaubar sind.
Um dieses Problem zu beseitigen habe ich die Abbaubarkeit von Kunststoffen verbessert. Dies konnte ich durch einfache und umweltvertr√§gliche Zuschlagstoffe erreichen, die dem eigentlichen Polymer zugemischt werden. Die Zuschlagstoffe Reisst√§rke und Natriumstearat sorgen daf√ľr, dass sich der Kunststoff in feuchtem Umgebungen, wie Erde oder dem Meer, sehr viel schneller abbaut.
Anwendungsgebiete solch schnell abbaubarer Werkstoffe sind häufig weggeworfene Gegenstände wie Verpackungen und Einmalgeschirr.

C4 Molekulare K√ľche

Tomma Berenike Meents

Gymnasium Brake

Ich habe mich mit den Zubereitungsmethoden, den Texturen und den Anwendungsm√∂glichkeiten der molekularen K√ľche besch√§ftigt, indem ich ein mehrg√§ngiges molekulares Menue zusammengestellt habe. Emulgiert, sph√§rifiziert und geliert habe ich mit Xanthan, Lecithin, Algizoon, Calazoon und Methylcellulose.
Nach der Zubereitung habe ich die einzelnen Gerichte nach Geschmack, Textur und Alltagstauglichkeit bewertet. Als attraktive Anwendungsm√∂glichkeiten f√ľr die molekulare K√ľche stellte sich die Versorgung von alten Menschen mit Kau- und Schluckbeschwerden, die Eventk√ľche und das vegane Backen mit Lecithin als Eischneeersatz heraus.

C5 - 3.Platz - Verwendbarkeit von Distickstoffmonoxid (N2O) als Oxidationsmittel in Brennstoffzellen

Michael Sperling

Gymnasium Raabeschule Braunschweig

Mit meinen Versuchen konnte ich zeigen, dass sich Lachgas (N2O) als Ersatz f√ľr Sauerstoff oder Luft zum Betrieb von Brennstoffzellen eignet. Lachgas kann durch Druck leicht verfl√ľssigt werden und l√§sst sich so gut transportieren. Dies kann den Betrieb von Brennstoffzellen erleichtern, wenn Luft nicht zur Verf√ľgung steht, wie z. B. unter Wasser oder im Weltraum. Auch die Verwendung alternativer Brennstoffe wie Ammoniak oder Hydrazin, bei deren Verbrennung kein klimasch√§dliches CO2 entsteht, k√∂nnte durch Einsatz von Lachgas erleichtert werden. Diese Brennstoffe k√∂nnen nur in sog. alkalischen Brennstoffzellen verwendet werden, die beim Betrieb mit Luft durch deren CO2-Gehalt gesch√§digt werden.

 

2018